Commedia Nova

Il duo COMMEDIA NOVA per musica e teatro si è fondato nel 1999 ed ha realizzato più di venti progetti di musica, teatro e danza per diversi Festival e rassegne europee.
Il teatro è un’arte che possiede un ampio campo di possibilità ma non tutte ugualmente pertinenti alle diverse rappresentazioni. Una storia deve cambiare costantemente direzione e modi di attenzione, considerando accuratamente quelle occasioni e quei luoghi nei quali differenti elementi sono combinati in forti e attendibili rappresentazioni. Nel 1999 COMMEDIA NOVA ha iniziato nello sperimentare forme artistiche in una vera «contaminatio», che ha dato al duo la possibilità di «giocare» in spazi e tempi tra teatro, musica, gestualità e danza.
Le prime rappresentazioni sono state: un concerto di musica medievale nella bellissima Abbazia di S. Giovanni in Venere in Abruzzo e una performance di musica e danza nel museo Georg Kolbe a Berlino nella mostra permanente dello stesso artista. I primi grandi progetti sono stati Ildegarda di Bingen e il suo teatro medievale e la Divina  Commedia di Dante, programmi che ancora oggi continuano e sviluppano le loro «metamorfosi» creandone diverse versioni; così come altri progetti di hanno organici internazionali che variano dal duo o trio al sestetto.
Oggi dopo undieci anni di lavoro si può dire che COMMEDIA NOVA ha spaziato dall’antica Grecia al Medioevo così come dalla Commedia dell’Arte al teatro e la musica contemporanea, anche con diversi programmi su Iappone e l’India, un viaggio fantastico che ha entusiasmato sia il duo e sia il loro pubblico, portando a tante altre idee con nuove invenzioni e creazioni artistiche.

Deutsch

Das Duo wurde 1999 von der deutschen Musikerin Gaby Bultmann und dem italienischen Schauspieler und Tänzer Daniele Ruzzier gegründet und hat seitdem über 20 Projekte im Themenbereich Musik, Tanz und Theater realisiert.
Markenzeichen von COMMEDIA NOVA ist die Konzeption und interdisziplinäre Umsetzung thematischer Projekte von Mittelalter bis Moderne. Musik, Sprache und Bewegung wechseln sich ab, werden ineinander verflochten und thematisch miteinander verbunden. COMMEDIA NOVA sieht sich in der langen Theatertradition, die – wenigstens bis vor 100 Jahren – die verschiedenen Künste nicht in dem Maße trennte, wie das heute der Fall ist. Schauspieler waren gleichzeitig auch Sänger und Tänzer, jedes Theaterstück hatte – dargestellt vom selben Personal – Lieder und getanzte
Intermezzi. Die Schauspieler der Commedia dell’Arte waren sämtlich auch Akrobaten, genauso wie die Spielleute im Mittelalter Musiker, Geschichtenerzähler, Tänzer und Akrobaten waren. In der Oper wurde getanzt und rezitiert, auf die Tragödie folgte unmittelbar die Komödie, Sänger begleiteten sich selbst auf den verschiedensten Instrumenten usw. – die Liste lässt sich beliebig verlängern.
Die ersten experimentellen Aufführungen von waren ein Performanceabend zu zeitgenössischen italienischen Texten, ein Mittelalterkonzert in der wunderschönen Abbazia di S. Giovanni am Golfo di Venere in Italien sowie ein Tanzabend im Stil der 20er Jahre zu verschiedenen kurzen »Musiknummern« und in Korrespondenz zu den ausgestellten Skulpturen, der im Georg-Kolbe-Museum in Berlin stattfand. Die ersten großen Projekte waren Hildegard von Bingen und ihr geistliches Theater und die Göttliche Komödie von Dante – beide Programme sind seither in ständiger  Metamorphose in immer wieder neuen Versionen aufgeführt worden. Auch von anderen Projekten von COMMEDIA NOVA existieren Fassungen für unterschiedliche Besetzungen vom Trio bis zum Sextett, die mit befreundeten Musikern und Schauspielern realisiert werden.
In den bisherigen elf Jahren des Bestehens entstanden szenische Konzerte von griechischer Antike und Mittelalter über Commedia dell’Arte bis zur japanischen modernen Musik und zum zeitgenössischen Theater – eine fantastische Reise durch die Musik- und Theatergeschichte, auf der so manches Thema, so manches Musikstück oder Text wiederentdeckt wurde. Eine Reise, die noch lange nicht beendet ist und die Ensemble wie Publikum immer wieder aufs Neue begeistert.

Foto: Renate Zander

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